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"Der fremde Passagier"

- Lieder von Viktor Ullmann und Alexander von  Zemlinsky -

nach Friedrich Hölderlin, Albert Steffen und Toskanischen Volksliedern 

mit Texten von Viktor Ullmann , Friedrich Hölderlin, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Nietzsche, Erich Fried und August Strindberg


Claudia Rommetsch, Sopran.
Aurélie Namont, Klavier.
Roland Matthies, Sprecher 

"Die Zeit zwischen Jahrhundertwende und 2. Weltkrieg ist allenthalben durch großen Umbruch geprägt. Auch im künstlerischen Schaffen der beiden Komponisten dieses Liederabends spiegeln sich die musikalischen Entwicklungen der Zeit wider. Viktor Ullmann zeigt sich deutlich beeinflußt durch Alexander Zemlinsky, unter dessen Leitung Ullmann am Deutschen Theater in Prag arbeitete  Gemeinsam ist den beidenKomponisten, daß sie für ihre Lieder klassische und zeitgenössische Gedichte verwendeten wie beispielsweise von Shakespeare, Dehmel, Hölderlin oder Eichendorff. Gemeinsam ist ihnen allerdings auch, daß sie als jüdischstämmige Bürger unter den Umständen ihrer Zeit litten. Alexander Zemlinsky emigrierten in die USA und vollzog dort einen erneuten Stilwandel hin zur Filmmusik. Viktor Ullmann wurde im Lager Theresienstadt interniert und schrieb dort als künstlerischer Leiter einen Großteil seines Werks, bevor er in Auschwitz ermordet wurde."










































Aurélie Namont

begann ihr Musikstudium in Caen (Normandie) bei Claudine Contini und studierte ab 1996 in Paris bei Claudine Mellon und Theodor Paraskivesko, Professor am Conservatoire National Supérieur. Sie erhielt den „Premier Prix“ und den „Prix d´excellence“ für Klavier und Kammermusik. Im Jahr 2000 kam sie an die Hamburger Musikhochschule, wo sie ihr Studium bei Evgeni Koroliov und Grigory Gruzman fortsetzte. Ihr Diplom absolvierte sie im 2004. Ab Oktober 2005 studierte sie an der Hamburger Musikhochschule Kammermusik Master-Studium bei Prof. Niklas Schmidt.

Im Rahmen von Sommerakademien und Meisterkursen arbeitete sie u.a. mit dem Beaux-Arts Trio, dem Quatuor Ludwig, dem Tokyo String Quartet, dem Florestan Trio, mit Martin Löhr, Martin Spangenberg, Diemut Poppen, Pierre-Laurent Aimard, Pascal Devoyon, Anatol Ugorsky, Bruno Canino und Laurent Cabasso.

Aurélie Namont ist Preisträgerin beim Internationalen „Charles Hennen“ Kammermusikwettbewerb (Holland), beim Internationalen Grazer Kammermusikwettbewerb „Schubert und die Musik der Moderne“ (beste Interpretation eines modernes Werk) und beim Internationalen Hamburger Kammermusikwettbewerb. Sie ist Stipendiat der Alfred Toepfer-Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live music now“ und der Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

Konzerte des Trios Montparnasse wurden live von NDR, Deutschlandradio Berlin und Radio-France übertragen. Für den NDR entstand 2003 ein Film der Reihe „Junge Klassik“ mit Werke von Schubert, Haydn, Henze und Martin. Für die Köster-Stiftung wurde 2003 das Trio G-Dur Op.1 Nr.2 von Beethoven eingespielt und veröffentlicht. Im Auftrag der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg nahm das Trio Montparnasse das Klaviertrio Nr.2 Es-Dur op.35 von Grädener auf, das 2006 veröffentlicht wurde

Als Solistin, mit Sängern und mit dem Trio Montparnasse spielte Aurélie Namont in Deutschland, Österreich, Frankreich, Groß-Britannien und in den Niederlanden auf zahlreiche Festivals wie: Festival d’Aix-en-Provence; Jeunes Talents, Paris; Festival autour d’un piano (Normandie); Festspiele Mecklenburg-Vorpommern; Musiktage Hitzacker; Rye festival; Florestan Festival.

Am 11. November 2007 spielte Aurélie Namont das 3. Klavierkonzert von Beethoven in der Laeiszhalle/Musikhalle Hamburg.

Seit April 2007 ist sie Korrepetitorin der Gesangsklasse von Prof. Mark Tucker an der Musikhochschule Hamburg.



Claudia Rometsch

  wurde 1980 in Friesoythe geboren.  Nach dem Abitur begann ihre musikalische Laufbahn mit dem einjährigen Besuch der Chorsängerausbildung an der Hochschule Bremen. Im Jahr 2001 nahm sie  ihr Gesangsstudium mit dem Schwerpunkt Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf. Sie erhielt Unterricht bei Prof. Siegfried Lorenz und Prof. Wilfried Jochens.  Ausschlaggebend für ihre Vorliebe für die Liedgestaltung war der Lied-Duo Unterricht bei Prof. Burkhard Kehring, der sie mit der Pianistin Aurélie Namont zusammenführte.

Parallel zu ihrem Gesangsstudium absolvierte Claudia Rometsch das Zusatzstudium Musiktherapie am Institut für Musiktherapie Hamburg (2003-2006). Seit dem Abschluss dieser Ausbildung ist sie musiktherapeutisch tätig, außerdem studiert sie seit Oktober 2005 in der Fachrichtung Diplom-Musikerziehung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dieses Studium führte sie 2006 auf den Kongress für Gesangspädagogik Euro Vox in Wien.

Seit April 2007 studiert Claudia Rometsch bei Prof. Mark Tucker im Rahmen des Aufbaustudiums der Fachrichtung Oper an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Sie besuchte Meisterkurse bei Charlotte Lehmann, Mark Tucker, Angela Denoke u.a. und erhielt Unterricht bei Geert Smits und David Roblou.

Neben szenischen Projekten und der Gestaltung von Liederabenden ist Claudia Rometsch als Konzert - und Oratoriensängerin tätig. (z.B. Mozart, Messe in c-Moll, Orff, Carmina Burana)

Ihre Konzerttätigkeit führte sie nach Frankreich, Österreich, Griechenland und Syrien.




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